Menschen gestalten Zukunft

„Persönlichkeiten, nicht Prinzipien bringen die Zeit in Bewegung“, erkannte der irische Schriftsteller Oscar Wilde schon vor 140 Jahren. Wir arbeiten deshalb besonders gerne mit veränderungsfreudigen, visionären und mutigen Menschen zusammen. Und wir lassen uns gerne selbst von Persönlichkeiten inspirieren. Wir schätzen diesen Austausch. Auch, weil er unseren Horizont erweitert und uns bei der stetigen Verbesserung hilft.

Impulse aufnehmen, Ideen entwickeln und gestalten – auch hier prägt unser Markenelement, das Voba V, unsere Arbeitsweise: Vordenken, Vorangehen und Vertrauen in unsere Intuition haben. Intuition kommt übrigens von Erfahrung und Austausch.

Die Lust auf Zukunft treibt uns an.

Was engagierte Persönlichkeiten unserer Region antreibt und inspiriert lesen Sie in den folgenden Interviews.

„Persönlichkeiten,
nicht Prinzipien bringen die
Zeit in Bewegung.“
Oscar Wilde
Irischer Schriftsteller
Interview mit Birgit Hakenjos-Boyd
Birgit Hakenjos-Boyd, 53 Jahre, ist verheiratet und hat einen Sohn. Sie ist seit 2002 geschäftsführende Gesellschafterin der Hakos Präzisionswerkzeuge Hakenjos GmbH in Villingen-Schwenningen und seit April 2018 IHK Präsidentin Schwarzwald- Baar

Ihr Motto?
Nicht die Stärksten überleben oder die Intelligentesten – sondern jene, die sich wandeln.

Was reizt Sie am Gestalten?
Gestalten heißt etwas Neues auszuprobieren, ein Risiko einzugehen. Jedes Risiko ist eine Chance – und das ist der Reiz, der mich motiviert.

Was inspiriert Sie?
Menschen, mit denen ich arbeite und die ihre Ideen mit mir teilen.

Wo sehen Sie Gestaltungspotenzial für die Entwicklung der Region?
Ich glaube, dass Digitalisierung, Bildung, Infrastruktur und Gründung/Nachfolge die großen Herausforderungen sind.

Ihr Augenmerk bei der Digitalisierung?
Bei der Digitalisierung beobachten wir die Entwicklungen, informieren unsere Mitgliedsunternehmen frühzeitig über Trends und zeigen Chancen für neue Geschäftsmodelle auf. Der Großteil unserer Unternehmen hat inzwischen die Herausforderungen der Digitalisierung angenommen.

… und bei der Bildung?
Bildung heißt für uns vor allem die Stärkung des dualen Systems der beruflichen Ausbildung. Unsere Unternehmen brauchen dringend Fachkräfte mit einer Ausbildung als solide Basis – was in der heutigen Zeit eine sichere Karrieregarantie ist.

… und bei der Infrastruktur?
Bei diesem Thema kümmern wir uns um den Ausbau der Verkehrswege Straße und Schiene, ebenso wie um die flächendeckende Versorgung mit Internet Breitband-Verbindungen. Den Fokus legen wir auch darauf, dass unsere attraktive Region als solche wahrgenommen wird. Dazu gehören ein spannendes Freizeitangebot, bezahlbarer Wohnraum und gute Kinderbetreuung. So holen wir unsere Fachkräfte von morgen an Bord.

Welche Fragen treiben Sie bei der Unternehmensgründung und der Unternehmensnachfolge um?
Die Frage der Unternehmensnachfolge brennt unter den Nägeln. Es dürfte in der Region einige hundert Betriebe geben, bei denen eine Nachfolge-Regelung nötig wäre. Das Durchhaltevermögen vieler Unternehmer ist vorbildlich. Wir wollen in der Region das Interesse an Selbstständigkeit steigern. Bei uns hat man das Unternehmertum zwar im Blut, aber eine Auffrischung erscheint mir angebracht, wenn ich uns mit anderen Standorten vergleiche. Da beraten wir als IHK sehr intensiv.

Wie beurteilen Sie das partnerschaftliche Engagement der Volksbank für die heimische Wirtschaft?
Die letzte Finanz- und Wirtschaftskrise hat gezeigt, wie gut unser dreigliedriges Bankensystem in Deutschland funktioniert. Die Volksbanken haben einen erheblichen Teil dazu beigetragen, dass wir die Krise so gut bewältigt haben. Ihre Verlässlichkeit und Stabilität prägen die Kundenbeziehungen – zu den Privatkunden und zu den Unternehmen gleichermaßen. Das ist wichtig für uns alle.

Interview mit Diana Rosenkranz
Diana Rosenkranz, 34 Jahre, leitet seit 1. Oktober 2017 den Bereich Voba Direkt.

Ihr Motto?
Mein Motto hat drei Buchstaben: T U N – ich probiere alles mindestens einmal aus. Es gibt kein richtig und kein falsch, bloß viele Varianten!

Was inspiriert Sie?
Das ist nicht eine Sache. Mich inspiriert so viel: Menschen, ihre Begeisterung für etwas, Momente, neue Wege und Sichtweisen und andere „Herangehensweisen“. Und: Einfachheit inspiriert mich.

Wie muss ein Umfeld aussehen, das Ihre Gestaltungskraft fördert?
Es muss ein Umfeld sein, das es ermöglicht, Dinge ausprobieren zu können ohne gleich eine 100 Prozent Lösung zu haben. Einfach mal machen und schrittweise Erkenntnisse sammeln und aus möglichen Fehlern lernen.

Was gestalten Sie am liebsten in Ihrem Umfeld?
Die Rahmenbedingungen, die ein aktives Gestalten ermöglichen. Denn mit unserem Bewusstsein erschaffen wir unsere Welt.

Was macht für Sie den Reiz von Gestalten aus?
Der Reiz am Gestalten ist, etwas entstehen zu lassen. Und für mich hat Mitgestaltung auch etwas von Mitbestimmung: Ich kann einen Beitrag leisten und das motiviert mich.

Interview mit Kirsten Wolf
Kirsten Wolf, 39 Jahre, seit 2014 Verlagskoordinatorin beim Schwarzwälder Boten

Ihr Motto?
„Logik bringt dich von A nach B. Fantasie bringt dich überall hin.“ (Albert Einstein)

Was inspiriert Sie?
Leidenschaftliche Menschen mit neuen und mutigen Ideen.

Wie muss ein Umfeld aussehen, das Ihre Gestaltungskraft fördert?
Umgeben von motivierten und positiven Menschen, gestalten sich Projekte am besten.

Was gestalten Sie am liebsten in Ihrem Umfeld?
Ich liebe es, an der Entwicklung und Weiterentwicklung von Produkten zu arbeiten, um damit Kunden zu begeistern. Privat genieße ich es, gemeinsame Stunden mit Familie und Freunden aktiv und bewusst zu gestalten. Außerdem wirke ich beim „Nightgroove“ mit, einem Musik- und Kneipenevent in Villingen. Der Lionsclub Villingen-Schwenningen Mitte und die Volksbank eG Schwarzwald Baar Hegau engagieren sich an dem Eventabend 2019 zugunsten der Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe. Wenn frühmorgens die Besucher glücklich nach Hause gehen, dann ist es ein gutes Gefühl, dabei gewesen zu sein.

Was macht für Sie den Reiz von Gestalten aus?
Die Chance, Dinge und Themen positiv beeinflussen zu können und damit andere zu begeistern.

Interview mit Prof. Dr. Armin Pfannenschwarz
Prof. Dr. Armin Pfannenschwarz, 53 Jahre, seit 2008 Professor an der DHBW Karlsruhe, Studiengangsleiter Unternehmertum

Ihr Motto?
Ja.

Was inspiriert Sie?
Neue Ideen „befallen“ mich ständig, die Inspiration lauert überall. Das kann ein Gespräch sein, ein Buch, ein Video, oder eine mir gestellte Frage. Am kreativsten bin ich beim Übergang von Stress- zu Entspannungsphasen, und umgekehrt.

Wie muss ein Umfeld aussehen, das Ihre Gestaltungskraft fördert?
Ich muss eine Aufgabe und ein Ziel haben, plus viel Freiraum, wie das Ziel erreicht werden soll. Ein paar Ressourcen, dabei ist Geld meist nicht das Wichtigste und möglichst wenig Vorschriften und Bürokratie.

Was gestalten Sie am liebsten in Ihrem Umfeld?
Alles! Ich gestalte gerne den kompletten „Wertschöpfungsprozess“, um ein unverwechselbares Ergebnis zu erzielen. Sowohl beruflich, wenn ich mich um alle Details meines Studiengangs kümmere, als auch privat, wenn ich Bücher oder auch Songs schreibe, gestalte und publiziere.

Was macht für Sie den Reiz von Gestalten aus?
Für mich ist das ein elementarer Modus, um mich mit dem Rest der Welt zu verbinden. Gestalten heißt, in die Welt einzugreifen und sie zu verändern. Das bringt Freude und Erfüllung – ich kann gar nicht anders.

Interview mit Alfons Klaus Bürk
Alfons Klaus Bürk, 60 Jahre, Architekt und Stadtplaner, seit 2004 entwickelt und steuert er Projekte und führt Mediationen durch. Er war Projektmanager des Großprojektes „Testturm“ von Thyssen-Krupp in Rottweil.

Ihr Motto?
Vision leben mit Mut und Kommunikation.

Was inspiriert Sie?
Die Entwicklung und das Wachstum der beteiligten Menschen am Prozess.

Wie muss ein Umfeld aussehen, das Ihre Gestaltungskraft fördert?
Offen, ehrlich und kommunikativ.

Was gestalten Sie am liebsten in Ihrem Umfeld?
Alle Arten von Visionen und das Beleben der Schöpfung.

Was macht für Sie den Reiz von Gestalten aus?
Das sich selbst erkennen, das Entwickeln im Team und das Erschaffen von bisher nicht da Gewesenem.